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Effizienzhaus bauenEin Massivhaus zu bauen, bedeutet viele Entscheidungen am Bau selbst zu treffen und so die Energieeffizienz zu beeinflussen. Es gibt verschiedene Standards für den Energieverbrauch von Häusern, aber ein sehr weitverbreiteter und staatlich regulierter ist der des KfW-Effizienzhauses. Unter einem KfW-Effizienzhaus versteht man ein Haus, dass die Kriterien der KfW im Energiestandard erfüllt. Diese Kriterien wiederum sind gekoppelt an bestimmte Vorlagen, deren Erfüllung zur Einordnung in verschiedenen Stufen erfolgt. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) selbst ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und besteht bereits seit 1948. Die Kriterien des KfW-Effizienzhaus wurden von ihr in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen staatlichen Institutionen festgelegt.
Die in diesem Standard verlangten Energiestandards bauen auf den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) auf.

 

Kosten, die sich rechnen?

Die Kosten, die mit dem Bau eines KfW-Effizienzhauses einhergehen, liegen über dem Bau eines Hauses nach Energieeinsparverordnung. Obwohl die Frage, ob Bauherren überhaupt ein Energiesparhaus bauen wollen seit 2009 nicht mehr gestellt wird, sondern die einzige Frage ist, wie effizient ein Haus Energie sparen soll, will die Investition in ein KfW-Effizienzhaus wohl überlegt und kalkuliert sein. Auch wenn die Investition in die vielen verschiedenen Maßnahmen, die ein Effizienzhaus benötigt, um diesen Titel zu erhalten, vielleicht zunächst fremd erscheinen, setzen sie auf aktuelle und zukunftsweisende Technologien.

Beim Thema Dämmung angefangen, ergeben sich hier viele kleine „Baustellen“ auf der Baustelle, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Die Dämmung der Außenwände muss durch eine starke Kellerdämmung, Dämmung der Dachschräge und Fenster, die mindestens 3-fach isolierverglast sind, unterstützt werden. Beim luftdichten KfW-Effizienzhaus 40 kommt dieser Posten am teuersten. Gleichzeitig gehen die Heizsysteme, wie z. B. die Wärmepumpe, die zusätzlichen Solarzellen und die Installation einer Be- und Entlüftungsanlage mit weiteren Fixkosten einher, die je nach baulichen Bedingungen des Geländes verschiedene Kostenfaktoren mit sich bringen, die in den vierstelligen Bereich gehen.

Wer sich bereits dazu entschieden hat, ein Haus zu bauen, der wird lange in diesem Wohnen wollen - und genau da setzt der Vorteil eines KfW-Effizienzhauses an, der sich bereits ab der Stufe 70 bemerkbar macht. Trotz der höheren Baukosten und der intensiveren Planung, oder gerade deswegen, ist ein Effizienzhaus im Massivbau eine Wahl, die sich im Laufe der langen Jahre, die dieses Haus bewohnbar sein wird (durchschnittlich mindestens 80 Jahre), auszahlt. Die eingesparte Energie und die Möglichkeit nicht nur autark zu sein, sondern auch je nach System Geld durch die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz zu verdienen, macht den Bau eines KfW-Effizienzhauses dank der großzügigen Förderung durch die KfW zu einem lohnenden Unterfangen.

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