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Nachhaltigkeit beim HausbauDas Thema nachhaltiges Bauen ist für Bauherren ein immer wichtigeres Feld, das in jedem Entscheidungsfindungsprozess rund um das Bauen präsent sein sollte. Nicht nur das Ökosystem und die Umwelt profitieren davon, sondern auch der Mensch. Die ökonomischen Potenziale des Hauses werden so ebenfalls gesteigert und optimiert.
Die Massivbauweise eignet sich hier besonders. Beim massiven Bauen, im Gegensatz zum Fertighausbau, kann auf die Wahl der Baustoffe direkt Einfluss genommen werden. Die Baustoffe sind häufig der Indikator für die Nutzungsdauer, die Sicherheit, den Komfort und den Energieverbrauch des Hauses.

Anpassungsfähigkeit und Nutzungsdauer: Im Massivhaus lebt es sich länger

Wer ein Haus baut und es seiner derzeitigen Situation entsprechend plant, sollte immer beachten, dass sich die eigene Lebenssituation im Laufe der kommenden Jahre ändern kann. Der Nachwuchs zieht aus, die Kinderzimmer werden umfunktioniert und im Alter kann barrierefreier Zugang zum eigenen Heim ein großes Thema werden. Die Anpassungsfähigkeit eines Massivhauses ergibt sich direkt aus der Bauweise: Durch die Verwendung massiver Wände, die als tragende Elemente fungieren, kann das Haus immer wieder umgebaut und verändert werden. Dabei kann bereits bei der Planung des Hauses so kalkuliert werden, dass ein späterer Umbau erleichtert wird. Ein mit Voraussicht geplantes Haus kann so über viele Generationen erhalten bleiben. Es belastet die Umwelt somit weit weniger als ein Haus, das nach wenigen Jahrzehnten abgerissen und komplett neu aufgebaut werden muss.
Die durchschnittliche Lebensdauer eines Massivhauses kann bis zu 80 Jahren betragen. Durch die stabile Bauweise hält das Haus auch umfangreichen Umbaumaßnahmen stand. Wer bereits beim Bau des Hauses eine lange Zukunft im Blick hat, der wird ggf. auch noch seine Urenkel beheimaten dürfen - wer sich zum Verkauf entschließt, der erzielt auf lange Sicht einen höheren Marktwert mit einem nachhaltig gebauten Massivhaus. Wenn ein Haus dann doch weichen muss, sind Massivhäuser bestens dazu geeignet, wieder in den Baukreislauf eingespeist zu werden. Die Baumaterialien können umweltfreundlich recycelt werden. Wenn beim Hausbau von vorneherein Teile benutzt wurden, die sich recyceln oder wieder verbauen lassen, zeigt sich auch im Abriss eines Massivhauses die Nachhaltigkeit dieser Bauweise.

Baustoffe: Ökonomisch und ökologisch klug Bauen

Die Wahl der Baustoffe ist essentiell beim nachhaltigen Bauen. Bereits die Wahl des Materials für die Mauern stellt Bauherren vor eine große Auswahl, bei der gute Beratung oft weiterhilft.
Die Vorteile von gemauerten Wänden sind vielfältig, egal ob als Außen- oder Innenwand. Die hohe Druckfestigkeit lässt einen sehr flexiblen Grundriss entstehen, der (wie oben erwähnt) die Anpassungsfähigkeit und Nutzungsdauer des Hauses nachhaltig verbessert. Die Wärme speichernden Eigenschaften einer gemauerten Wand sind bereits bei der Nutzung der Wärme der Sonne spürbar und sorgen damit für geringere Energiekosten und hohen Komfort. Mit gemauerten Wänden leben Sie innerhalb von robusten und pflegeleichten Mauern, die lange leben und damit ökologisch und energetisch mehr als verträglich sind. Studien zeigen, dass auf die Nutzungsdauer gerechnet ein Hausbau in Massivbauweise die Umwelt weit weniger belastet, als ein Haus, das in Holzständerbauweise gebaut wurde.
Außenwände können einschalig gebaut werden. Zweischalig, was so viel bedeutet wie mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet, haben sie eine höhere Wärmedämmung und mehr Wärmeleitfähigkeit. Bei einer Außendämmung kommt hinzu, dass neben der sehr hohen Wärmespeicherfähigkeit auch ein hoher Schallschutz garantiert ist. Fertighäuser in Skelettbauweise müssen hinsichtlich leistungsstarker Dämmung und Speicherfähigkeit besonders gut geplant und durchdacht werden. Eine Nachrüstung ist aber jederzeit möglich.

Jede Form der Dämmung leistet einen Beitrag zu Klimaschutz und Energieeinsparung. Der Produktlebenszyklus eines Wärmedämmverbundsystems hat großen Einfluss auf die Ökobilanz des Hauses. Mit dem Verfahren der Aufdoppelung ist es möglich, nicht ausreichend gedämmte Häuser auf den heutigen Standard aufzurüsten - ohne die alte Dämmung zu entfernen. Heutzutage gibt es eine Reihe biogener Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Dazu gehören unter anderem Dämmstoffe aus Holzfasern, Kork, Kokosfaser, Schaf- und Baumwolle, aber auch Flachs und Hanf. Auch Zellulose hat sich bereits gut etabliert und lässt sich einfach und umweltfreundlich herstellen. Wer nachhaltig bauen möchte, wählt in erster Linie Baustoffe, die aus nachwachsenden, recyclebaren und lange verfügbaren Rohstoffen bestehen. Außerdem ist zu beachten, dass bereits bei der Herstellung des Baustoffes oder -produktes nur sehr geringe Umweltbelastungen auftreten. Sowohl im Innen- als auch im Außenbau können konventionelle Baustoffe mittlerweile durch ökologische Materialien ersetzt werden.

Ökologische Aspekte: Ressourcen schonen, Kreisläufe aufbauen

Auch wenn wir die Möglichkeiten des Recyclings in der Zukunft noch nicht absehen können, gibt es im hier und jetzt bereits viele Ansätze, um die ökologische Verträglichkeit eines Hauses zu erhöhen. Neben den bereits ausgeführten Faktoren wie dem Material für die Wände, beeinflussen viele Entscheidungen beim Bau das Schonen von Ressourcen. Wer unsere Ressourcen schont, handelt nicht nur ökologisch verantwortungsvoll, sondern auch ökonomisch sinnvoll. So sorgen zum Beispiel eine Wärmepumpenanlage, Solaranlage oder Photovoltaikanlage nicht nur für niedrige Energiekosten, sondern stehen auch für ökologisches und ökonomisches Handeln.

Studien zeigen, dass auf die Nutzungsdauer gerechnet ein Hausbau in Massivbauweise die Umwelt weit weniger belastet, als ein Haus, das in Holzständerbauweise gebaut wurde. Die Vorteile liegen also klar auf der Hand.

Nachhaltiges Bauen ist massiv Bauen

Beim Hausbau gibt es viele Entscheidungen, die getroffen werden müssen, um ein Haus nachhaltig zu gestalten. Der Massivbau eignet sich als Bauweise wie keine andere für nachhaltiges Bauen. Die Anpassungsfähigkeit, die durch die ökologisch verträglichen Materialien gegebene Langlebigkeit und die Energie-Effizienz sprechen dabei für sich.

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